tischendorf productions GmbH
- KURIER vom 25. Februar 2005
Chauvis im Brennspiegel: „Oxymoron" mit Gregor Seberg
Gregor Seberg zeigt in Robert Dubacs Solo-Comedy „Oxymoron" neue Aspekte im Geschlechterkampf: „Was Frauen wirklich wollen!?" Vielleicht ein zusätzliches Paar Füße, um mehr Schuhe tragen zu können. Gregor ist wie die meisten Männer: Er liebt die Frauen, aber er versteht sie nicht. Er persiflier Chauvinisten-Typen und bringt das als typisch geltende weibliche und männliche Verhaltensrepertoire auf den Punkt. Wie d as griechische Wort Oxymoron einen Widerspruch in sich selbst bezeichnet und mit zwei Wörtern gegensätzlicher Bedeutung Wahres und zugleich Unmögliches ausdrückt - z. B. „Glücklich verheiratet" oder „weibliche Logik" oder „Männer mit Hirn" - so spielt der von seiner Freundin Verlassene alles durch, was Mann so drauf hat.
Am Ende hat man viel gelacht, offen bleibt Existentielles für Männer: Wie Ausgewogenheit finden? Vor allem, wenn das Dasein ein Job ist. Und das Leben einen wach küsst mit der Message: Du bist gekündigt. Es gibt zwei Arten von Menschen: Männer und die, die keine Männer sind. Beide sollten das Stück nicht verpassen. – Rosenberger KURIER-Wertung: ****
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