tischendorf productions GmbH
- CITY Ausgabe 7/2005
Gregor ist in einem Zustand völliger Verwirrung. Sehnsüchtig wartet er auf den Anruf seiner Freundin, der so zuverlässig kommt, wie Godot. Dabei schien alles so perfekt. Sie war die Frau seiner Träume und er hielt um ihre Hand an. Doch dann war sie plötzlich eg. Warum? Gregor hat keine Ahnung. Denn wie die meisten anderen Männer, weiß er über Frauen nicht viel mehr, als dass sie weiblich sind. In seiner Not erinnert er sich an die Ratschläge, die Mann ihm über den Umgang mit Frauen gegeben hat.
Seit der Uraufführung 1996 in Denver, Colorado, haben bereits mehr als zwei Millionen Besucher das Stück „The Male Intellect: An Oxymoron" gesehen. Geschrieben hat es der US-Amerikaner Robert Dubac, der seine Sichtweise auf das unentwirrbare Beziehungsgeflecht zwischen Männern und Frauen in den USA auch selbst spielt.
Auf der Suche nach der verlorenen Frau schlüpft der charismatische Schauspieler Gregor Seberg in die Rollen von fünf Chauvinisten, die seine männliche Sozialisation geprägt haben. U.a. verwandelt er sich in Lockerl, der ständig Einsatzpläne zur Bekämpfung der weiblichen Spezies entwirft.
Oder in Fittipaldi, dem nur ein einziges Mal das Herz gebrochen wurde, und der seitdem in Sachen. „FP" (Fußabtreter-Phänomene) nach dem Motto „Nimm sie schnell und lass sie stehn" handelt. Ob diese Typen - in Szene gesetzt von Siegmund Tischendorf - dem armen Gregor wirklich sagen können, "Was Frauen wirklich wollen".
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